Donnerstag, 3. August 2017

"Stell dir vor, dass ich dich liebe" von Jennifer Niven


Originaltitel: Holding Up the Universe

Seitenzahl: 464 Seiten

Verlag: FISCHER Sauerländer

Sprache: Deutsch

Erscheinungsdatum: 22.06.2017

ISBN: 978-3737355100







Kurzbeschreibung:

Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen. Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer vollkommen Fremden ein »Hey Baby« ins Ohr raunt, halten alle für Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein. Aber hat einer wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen?

Meine Meinung:

Ein Klappentext, der mich sofort angesprochen hat: "Stell dir vor, dass ich dich liebe" von Jennifer Niven musste ich lesen und ich hatte Glück und gewann das Buch beim FISCHER Leseclub.

Zuerst mag ich sagen, dass ich das Cover ein wenig speziell finde. Ich bin mir nicht sicher, was es genau mit der Story im Buch zu tun hat, da fehlt mir jeglicher Zusammenhang und auch das pink ist sehr knallig, sticht ins Auge und hat meiner Meinung nach überhaupt nichts mit dem Buch zu tun (ja es gibt Cover, die ebenfalls keinen Zusammenhang haben, aber das war dann schon etwas extrem..)

Zum Buch und der Story selbst kann ich nur sagen, dass ich die ganze Zeit beim durchlesen wirklich begeistert von der Geschichte war. Die Charaktere waren mir auf ihre Art direkt sympathisch, gerade mit Libby konnte ich mich ziemlich gut identifizieren und war immer wieder beeindruckt von ihrem Verhalten. Auch die ungewöhnliche Freundschaft und Liebe zwischen Libby und Jack hat mich immer wieder berührt und auch verzweifeln lassen.

Zum Ende hin wurde das Buch leider ein wenig schwächer, denn gerade die Beziehung zwischen den beiden Charakteren wurde sehr klischeehaft, verständlich für ein Jugendbuch, aber dennoch macht es den Verlauf selbst dann doch ein wenig kaputt. Aber nichtsdestotrotz ist dieses Buch und diese Geschichte wunderbar, voller Zitate, die ich am liebsten alle raus schreiben mag, und sehr schnell durchgelesen.

Wer als Leser sich für Teenager-Liebe und ungewöhnliche, vielleicht sogar außergewöhnliche, Charakter begeistern kann, liegt mit diesem Buch wirklich nicht falsch. Ich finde es trotz einem schwachen Ende ziemlich ausdrucksstark und kann es nur empfehlen.

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